Gut ablesbares LED Stroboskop für Dual Plattenspieler


In der letzten Zeit fing bei meinem Dual 704 das Stroboskop an zu flackern. Nach einer kurzen Recherche im Dual-Board war klar, die Glimmlampe war am Ende ihres Lebens angekommen. Eine Ersatz-Glimmlampe zu bekommen war aussichtslos. Also kam mir die Idee diese Lampe durch ein LED Stroboskop zu ersetzen.

Der Plattenspieler arbeitet mit 230V Wechselstrom. Dies ist lebensgefährlich! Arbeiten dürfen nur im spannungslosen Zustand durchgeführt werden.

Vorüberlegungen

Im Dual-Board wurde eine Schaltung vorgestellt, die statt der Glimmlampe verwendet werden kann. Das hat den Vorteil, dass keinerlei Umbau am Plattenspieler vorgenommen werden muss. Allerdings wird auch berichtet, dass die Striche nicht so gut ablesbar und etwas verschwommener sind.

Der Dual 626 hat auch ein LED Stroboskop. Hier ist die Ablesbarkeit sehr gut. Also muss es einen Unterschied in beiden Lösungen geben. Beim Dual 626 wird ein Schmitt-Trigger verwendet um die LEDs anzusteuern. Dies könnte ein Ansatz sein. Leider verwendet der Dual 626 eine andere Versorgungsspannung für seine Elektronik als der Dual 704. Nach kurzer Suche, habe ich das LED Stroboskop des Dual 708 entdeckt. Dieses verwendet die gleiche Spannung wie mein Dual 704.

Um elektronische Schaltungen zu simulieren gibt es ein tolles Tool namens LTspice. Man erstellt damit den Schaltplan und kann Spannungen und Ströme an Bauteilen simulieren. Das ganze wird dann noch grafisch aufbereitet.

Simulation der Ersatzschaltung für die Glimmlampe
Simulation der Ersatzschaltung für die Glimmlampe

Als Erstes habe ich die Ersatzschaltung für die Glimmlampe simuliert. Auf dem Bild ist der Strom durch die LED dargestellt. Hier sieht man, dass alle 20ms ein relativ breiter Impuls kommt.

LED Stroboskop: Schaltplan des Dual 708
Schaltplan des Dual 708

Als nächstes kam die Schaltung des Dual 708 an die Reihe. Hier sieht man sie, wie ich sie bei LTSpice eingegeben habe. D8 und D9 sind die beiden LEDs. V3 ist die Spannungsquelle, also der Trafo des Dual 704. Hier kommen 20V (28Vss), 50Hz raus.

LED Stroboskop: Simulation der Schaltung des Dual 708
Simulation der Schaltung des Dual 708

Man sieht sehr gut, dass ein ziemlich schmaler Impuls alle 10ms kommt.

Der Plattenteller hat für 33 1/3 Umdrehungen pro Minute 180 Stroboskop-Markierungen. Das bedeutet, dass 6000 (33 1/3 * 180) Markierungen in einer Minute am Stroboskop vorbeikommen. Pro Sekunde sind das genau 100 Markierungen. Das Stroboskop muss also 100 mal pro Sekunde einen Lichtblitz senden (100Hz), damit die Markierung scheinbar still steht.

Wenn wir uns die Bilder oben ansehen, ist klar warum die erste Lösung nicht so richtig gut funktioniert. Die Blinkfrequenz ist nur 50Hz. Damit wird nur jede zweite Markierung angeleuchtet. Außerdem ist die Leuchtdauer auch relativ lang. Deshalb werden die Markierungen etwas unscharf. Bei der Dual-Lösung ist das nicht so. Die Frequenz beträgt 100Hz und die Leuchtdauer ist schön kurz.

Es gab noch eine Rückmeldung von Florian. Er schreibt, dass der Sägezahnteller eine Blinkfrequenz von 50Hz benötigt. Mit 100Hz ist die Ablesbarkeit nicht so gut. Dazu muss der Brückengleichrichter (D10-D13) durch einen einfachen Gleichrichter ersetzt werden. Um das zu erreichen werden C1, C2, D10 und D12 einfach entfernt. D11 wird durch eine Brücke ersetzt. Beim Pickelteller muss diese Modifikation nicht gemacht werden.

Aufbau LED Stroboskop

Damit ist meine Entscheidung gefallen. Ich baue das Dual LED Stroboskop.

Layout für Lochrasteraufbau, erster Entwurf
Layout für Lochrasteraufbau, erster Entwurf

Anhand des Schaltplans des Dual 708 habe ich ein erstes Layout erstellt. Die Maße für die Lochrasterplatine und die entsprechenden Bohrungen habe ich direkt beim Plattenspieler ausgemessen. Die Größe wurde so gewählt, dass die Platine an der gleichen Stelle wie das original Stroboskop verbaut werden kann.

LED Stroboskop: Endgültiges Layout und Abmessungen (Lötseite)
Endgültiges Layout und Abmessungen (Lötseite)

Beim Aufbau der Schaltung und dem anschließenden Einbau habe ich noch ein paar Probleme festgestellt. Deshalb musste ich das Layout etwas ändern. Auch sind die Abmessungen der Platine etwas anders als beim ersten Entwurf.

Folgende Teile habe ich gekauft:

LED Stroboskop: Bestückungsseite
Bestückungsseite
Lötseite
Lötseite

Nach der Planung geht es an die Umsetzung. Die Anordnung der LEDs muss man anhand des alten Stroboskops durchführen. Außerdem dürfen die Bauteile nicht so hoch sein. Ansonsten bekommt man Probleme mit dem Einbau. Der Elko wurde aus diesem Grund liegend eingebaut.

Glimmlampe
Glimmlampe

Hier sieht man das alte Stroboskop mit der Glimmlampe. Das wird komplett entfernt. Auch die Zuleitung wird im Netzteil abgelötet.

LED Stroboskop: Platine eingebaut
Platine eingebaut

Beim Einbau habe ich gemerkt, dass die Platine nicht so richtig passt. Es mussten noch ein paar Aussparungen gemacht werden. Befestigt wird sie mit Abstandsbolzen. Diese haben ein M3 Gewinde. Eventuell müssen die Bolzen noch etwas gekürzt werden.

LED Stroboskop: Anschluss an der Steuerungsplatine
Anschluss an der Steuerungsplatine

Die Zuleitung des LED Stroboskops wird mit der Steuerungselektronik verbunden. Dazu wird sie mit den beiden Lötösen verlötet, an denen auch die Zuleitung vom Trafo angeschlossen ist (grün).

Fazit

LED Stroboskop: 33 1/3 Umdrehungen pro Minute
33 1/3 Umdrehungen pro Minute
LED Stroboskop: 45 Umdrehungen pro Minute
45 Umdrehungen pro Minute

Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, ist die Ablesbarkeit des LED Stroboskops über jeden Zweifel erhaben. Es hat sich in jedem Fall gelohnt hier nicht die „quick and dirty“-Lösung zu nehmen. Auch der Materialaufwand ist überschaubar. Er bewegt sich im niedrigen einstelligen Bereich. Bei der Farbauswahl sind einem auch keine Grenzen gesetzt. Außerdem ist die ganze Sache komplett rückbaubar.

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84 Antworten zu “Gut ablesbares LED Stroboskop für Dual Plattenspieler”

  1. Super Anleitung um das flackernde Stroboskop dauerhaft zu beseitigen!
    Kannst Du evtl. erläutern, was geändert werden muss, um blaue LEDs zu nutzen?
    Die benötigen ja andere Wiederstände..

    • Hallo Jörn, die blaue LED hat eine höhere Durchlassspannung. Sie würde also nicht durchbrennen, wenn Du den Widerstand nicht änderst. Ich würde das erstmal ohne Änderung ausprobieren. Wenn die LEDs zu dunkel ist, musst Du den Widerstand R4 verkleinern.

  2. Hallo Thomas,
    ich bin gerade ganz elektrisiert von dem Artikel! Ich würde das gerne für meinen Pioneer PL-750 bauen, dessen Glimmlampe nämlich auch gerade langsam in die Dämmerung entgleitet. Könntest du mir dabei helfen eine Schaltung für mein Gerät zu entwickeln? Das wäre ganz großartig.

    • Hallo Marvin,

      normalerweise sind in Plattenspielern Standard-Glimmlampen verbaut. Dual hat hier aber eine Sonderform genommen. Deshalb ist neuer Ersatz schwierig bis gar nicht zu bekommen. Aus dem Grund habe ich das Stroboskop gebaut.
      Wenn Du ein Foto Deiner Glimmlampe hättest, könnte ich nachsehen, ob es die noch gibt. Ansonsten kannst Du die Schaltung auch 1:1 nachbauen. Zur Spannungsversorgung reicht ein kleiner 20V Trafo. Wenn Du Hilfe brauchst, einfach nochmal melden.

      Grüße
      Norman ;-)

  3. Hallo Norman,
    ich finde es richtig gut, was Du auf Deiner Website machst. Ich besitze zwei Dual 721. Einer ist immer angeschlossen (in betriebsbereitem Zustand), während ich an dem anderen arbeiten kann. Ich höre nämlich gerne und viel Musik mit diesem Dreher. Wenn irgendwann alles fertig ist, sollen beide dauerhaft angeschlossen bleiben. Mein Yamaha C4 bietet, dank der 2 Phono-MM-Eingänge, die Möglichkeit dazu, ohne dass man ständig umstecken muss.
    Deine LED-Strobo-Schaltung war genau das, was ich noch für die beiden 721er gesucht habe. Neben neuer Zarge, Verkabelung und anderen Dingen ist sie wirklich ein Highlight. Die Bauteile habe ich mir heute bestellt. Den 22nF – Kondensator habe nicht als Keramik, sondern als Folie genommen, aber ich denke, das wird keine Nachteile haben, oder? Bei den LEDś habe ich mir zum Experimentieren verschiedene Typen in gelb und grün bestellt. Alle haben eine Stromaufnahme von 20 mA. Lediglich die Leuchtstärke variiert, sowie der Abstrahlwinkel (20°-60°). Einige sind klar und andere sind eingefärbt. U.a. ist auch der Typ dabei, den Du verwendet hast. Spricht irgendwas gegen größere Leuchtstärke oder einen kleineren Abstrahlwinkel? Auf jeden Fall werde ich die Schaltung erst mal aufbauen und mit den LEDś experimentieren. Bis alles fertig ist, wird es sicherlich einige Wochen dauern, weil ich leider wenig Zeit habe, aber dann werde ich berichten.
    Bis dahin zunächst mal vielen Dank für Deine Anleitung, sie ist echt super.

    Gruß
    Rolf

    • Hallo Rolf-Dieter,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Ich habe keine Experimente mit der Helligkeit und dem Abstrahlwinkel gemacht. Eventuell wird das Stroboskop zu hell, wenn die LEDs eine zu hohe Leuchtstärke haben. Ablesbar sollte es trotzdem sein.
      Wegen des Kondensators brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Der passt auch.
      Viel Spaß beim Basteln.

      • Hallo Norman,
        schneller als gedacht konnte ich das LED-Strobo realisieren. Daher jetzt von mir noch einige Anmerkungen und Erfahrungen:
        Erstmal muss ich sagen, dass ich (im Gegensatz zu Dir) den 721er mit dem flacheren Plattenteller habe. Er hat alle Markierungen, die vom Strobo beleuchtet werden, in einer einzigen Reihe am unteren Rand des Tellers. Das Prisma, was das Licht vom Strobo auf die Markierungen projiziert, scheint jedoch gleich zu sein.
        Der erste Nachbauversuch war schon sehr vielversprechend. Allerdings habe ich festgestellt,dass die LEDś das meiste Licht durch die Linse nach oben abstrahlen, sodass man direkt hineinschaut. Die Markierungen am Plattenteller waren aber schon recht gut beleuchtet. Trotzdem störte der Lichtanteil, der einen schon fast blendet und nicht zur eigentlichen Funktion beiträgt. Wahrscheinlich ist dieser Effekt dem Abstrahlwinkel (30° statt 60°) in Verbindung mit der Leuchtstärke (60 mcd statt 20 mcd) geschuldet.
        Dann habe ich die LEDś ca. 1cm zurückversetzt (also weiter weg vom Plattenteller), um sie in Richtung Plattenteller in einem Winkel von ca. 45° zu biegen. Dazu muss man die LEDś mit einem kleinen Abstand zur Platine einlöten. Jetzt strahlen die LEDś durch die Linse direkt den Plattentellerrand an und sonst nirgendwo hin.
        Das Ergebnis ist perfekt! Gestochen scharfe Abbildung der Markierungen. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zu der verwaschenen Optik im Originalzustand.
        Generell kann man sagen, dass LEDś mit 20 mcd völlig ausreichen und ein möglichst breiter Abstrahlwinkel (60°) sicherlich von Vorteil ist. Zu hohe Leuchtstärken der LEDś sind eher von Nachteil, da sie so hell sind, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Auf aberwitzige Leuchtstärken, z.B. 3000 mcd, die durchaus angeboten werden, sollte man besser verzichten.
        Statt den Gewindebolzen habe ich längere M3-Schrauben, mit Abstandshaltern aus Kunststoff verwendet, weil ich die gerade zur Hand hatte.
        Zum Abschluss kann ich mich nur nochmal bei Dir bedanken, auch im Namen meines Dual 721, dem Deine LED-Strobo-Lösung richtig gut getan hat.

        Gruß
        Rolf

  4. Zuerst einmal vielen Dank für Deine tolle Beschreibung und deine Mühe, ganz toll!!!
    Tja, bei meinem 721er ist nun auch die Glimmlampe durch, sodass ich über die Weihnachtsfeiertage mal das Ding öffnen und gegen die LED-Variante tauschen werde.
    Meine Frage diesbezüglich: Werden die Leitungen der alten Glimmlampe einfach bei der Trafo-Platine abgelötet und die Leitungen der LED-Platine an der Steuerplatine angelötet oder muss ich zusätzlich an der Platine am Trafo Änderungen vornehmen?? (Abklemmen muss man sie ja nicht, sonst kommt ja kein „Saft“ mehr bei der Steuerung an)
    Ja, ich geb’s ja zu, bin halt nur ein Laie. Ich kann zwar Schaltpläne lesen, meinen Multimeter bedienen, löten und verstehe bei „Ohm“ nicht nur „Bahnhof“, allerdings bin ich halt nur ein Laie, also sorry für die „dumme“ Frage!!
    Grüße, schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch!
    Joe

    • Hallo Joe,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Es gibt keine dummen Fragen. Vielleicht habe ich es auch nicht ausreichend beschrieben ;-) So wie Du das geschrieben hast, ist es der richtige Weg.
      Aus dem Trafo kommen verschiedene Kabel raus. Das erste ist der 230V Anschluss, das zweite geht zur Steuerung und das dritte zur Stroboskoplampe. Wenn Du die alte Stroboskoplampe entfernst, ist es sinnvoll dieses Kabel auch zu entfernen, da es mit der Netzspannung verbunden ist. Das LED Stroboskop wird mit dem Kabel welches zur Steuerung führt verbunden. Da liegen auch nur 20V an. Auf keinen Fall darfst Du das neue Stroboskop mit dem Anschluss des alten verbinden. Änderungen an der Netzteilplatine musst Du nicht machen.

  5. Hallo.
    Ich hab auch eine Frage. Ich möchte meine alte Tesla NC440 umbauen.
    Ich möchte das Stroboskop von Netzteil mit 9V versorgen. Es wird genug den Widerstand R4 wechseln?
    Danke

  6. Hallo Rolf,
    super coole Seite, ich bin echt beeindruckt mit was Du dich alles beschäftigst.
    Die Zarge ist in Bau und die Kondensatoren für meine
    604er sind bestellt.Bei der Gelegenheit habe ich auch mal schnell alles für den Led Umbau geordert. Allerdings habe ich jetzt erst gesehen, daß 704 und 604 diesbezüglich nicht gleich sind nicht. Hast Du auch schon mal Led in den 626 gebracht?

  7. Hallo,
    bin zufällig über deine Schaltung gestolpert, hatte ebenfalls den Schaltplan des 708 studiert.
    Würde die Schaltung gerne an 9V betreiben (Gleichstrom ggf. aus Batterie), da würden doch eigentlich die Bauteile D10, D11, C1, C2 wegfallen, da dies wohl noch die Überreste des Gleichrichters sind (die Strobo-Schaltung selbst wird ja mit Gleichstrom betrieben, so wie ich das im 708er Schaltplan lese). Der Batterieanschluß dürfte doch somit vor D12, D13 erfolgen. Ist das korrekt oder hab ich grad einen Denkfehler?
    VG
    Horst

    • Hallo Horst,

      die Schaltung erzeugt das Blinken der LEDs nich von sich aus. Wie Du richtig festgestellt hast, sind D10-13 die Gleichrichter. Die Spannung ist aber nicht gefiltert. Sie „brummt“ mit 100Hz. Diese Spannung wird verwendet um den Schmitt-Trigger (Q1 und Q2) anzusteuern. Er erzeugt dann das 100Hz Flackern der LEDs. Die eigentliche Versorgungsspannung der Schaltung wird mit D5 und C3 geglättet.
      Lange Rede, kurzer Sinn: diese Schaltung braucht Wechselspannung oder „wellige“ Gleichspannung. Mit einer Batterie ist da nichts zu machen :-(

  8. Hallo,
    vielen Dank für die Rückinfo.
    War schon spät, hatte ich am nächsten Tag dann auch kapiert als ich mir den Original DUAL Schaltplan nochmals angesehen hatte ;-)
    VG
    Horst

  9. Hallo, dein LED-Stroboskop für Dual Plattenspieler beindruckt mich sehr.
    Nun habe ich den Sägezahnteller, der nur Markierungen für 33 Umdrehungen 50 und 60 Herz hat.
    Ist es möglich die Schaltung so zu ändern, dass die Markierungen für 33 Umdrehungen nach Umschalten auch für 45 Umdrehungen funktionieren?

    Gruß
    Holger

    • Hallo Holger,

      mit dem Sägezahnteller kannst Du nur die 33 Umdrehungen einstellen, da die Blinkfrequenz des Stoboskops aus der Netzspannung abgeleitet wird. Der Teller hat 180 Markierungen für 50Hz und 216 Markierungen für 60Hz.
      Du kannst natürlich ein Stroboskop bauen, was bei 50 Umdrehungen mit einer anderen Frequenz blinkt. Dies müssten dann 150Hz oder 180Hz sein. Mit einem Quarz und einem Frequenzteiler sollte das kein Problem sein.
      Du kannst natürlich auch Deinen Teller mit mir tauschen :-)

  10. Hallo Norman,
    tolle Idee. Ich werde mal versuchen, meinen Dual 1239 damit aufzuhübschen. Dann brauche ich wohl nur noch ein Netzteil mit 24V.
    Welche LED (ok 60°, 20mcd) hast Du genommen? Ist die Spannung, die bei den LED’s angegeben werden, egal?
    Viele Grüße
    Stephan

    • Hallo Stephan,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Das Netzteil des 704 hat einen Trafo mit 20V, einer mit 24V sollte aber auch funktionieren. Eventuell muss Du den Vorwiderstand noch etwas vergrößern. Wichtig ist, dass die Schaltung mit Wechselspannung betrieben wird.
      Die von mir verwendete LED habe im im Beitrag verlinkt. Die Spannung ist erstmal nicht so wichtig. Da müssten eigentlich alle funktionieren.

  11. Nachdem der Artikel bereits 3 Jahre alt ist möchte ich dafür herzlich danken. Ich habe mit der Schaltung endlich das Strobo-Problem bei meinem 721 zukunftsträchtig gelöst. Natürlich mit original Orange.
    Super finde ich hier die Recherche und Analyse einer schon vorhandenen Dual-Lösung der späteren Serie. Im Kontrast zu den schrottigen Lösungen, die in Netz sonst angeboten werden.
    Das ist Fachkunde, Respekt!

  12. Hallo Norman,

    ich möchte die Schaltung in einen 521, der ja keine Stromversorgung bereitstellt, einbauen. Der vorgesehene Printtrafo liefert 18 V u. 8 V. Es bietet sich also an, die 8 V nur für den Impuls zu nehmen. Als Gleichrichter nehme ich dann je eine Rundbrücke, oder sind speziell für den Impuls die 1N4148/BAT43 vorzuziehen?.
    Werden denn die knapp 8 Volt reichen, um T1 auszusteuern?, wenn ja, welche Werte müssten dann die Widerstände R1 u. R2 haben?

    Vielen Dank
    Gruß Hans

  13. Hallo Norman,

    ich möchte nun auch meinen 621 umbauen, dieser hat ja den Trafo für die Motorsteuerung bereits eingebaut. Kannst Du mir sagen, ob er die Mehrbelastung ohne Probleme verdauen wird?, ich will, wie auch schon beim 521, gerne wieder drei LED´s nehmen.

    Gruß Hans

    • Hallo Hans,

      der Trafo des 621 liefert 16,5V. Die Stromaufnahme der Schaltung beträgt laut Simulation ca. 50mA. Das macht etwa 0,8W. Diese zusätzliche Leistung sollte der Trafo ohne Probleme packen. Mein 704 läuft so bisher ohne Probleme ;)

      Grüße
      Norman

      P.S. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Schaltung beim 521 mit dem extenen Trafo funktioniert?

      • Hallo Norman,

        ja, sie funktioniert perfekt, gestochen scharfe Abbildung:-)
        Da die Stroboskop Platine beim 521 größenmäßig recht knapp ist, mussten allerdings zwei Widerstände mit auf die Netzteilplatine.
        Hatte auch erst einen 100uf Elko im Netzteil, da aber beim Abschalten die LED´s kurz heller wurden, was ein optisch unschöner Effekt ist, musste er wieder raus, max. 33uf dürfen es wirklich nur sein, damit dieser Effekt nicht auftritt.

        Das der Trafo vom 621 die Schaltung noch verdaut, freut mich, ansonsten hätte ich die Netzteilplatine leergeräumt und dort einen weiteren Trafo positioniert plus die komplette Elektronik. Auf die LED Platine sollen weiter keine Bauteile drauf, sodass sie wieder in das schmale Gehäuse passt. In einer Halbschale des Gehäuses ist nämlich ein Reflektor eingebaut, der das Licht ins Prisma wirft, auf den möchte ich natürlich ungerne verzichten.

        Grüße
        Hans

  14. Hallo,
    Hab Schaltung nachgebaut -EDS1000 Motor mit Sägeteller.Hat funktioniert ,hab aber noch original Glimmlampe ,Bei Glimmlampe stehen Markierungen, bei Led auch aber die fahren noch irgendwie durch .Bild ist aber scharf.Was kann ich andern .Danke
    Planko Darko

    • Hallo Planko Darko,

      was meinst du mit „die fahren noch irgendwie durch“?
      Wenn die Markierungen nicht still stehen sondern wandern, dann stimmt die Drehzahl des Tellers nicht. Das lässt sich über den Pitch einstellen

      Grüße
      Norman

      • Hallo Norman,
        Glimmlampe habe ich parallel laufen lassen zum neuen Strobo ,bei Glimmlampe steht das Bild ,bei LED fährt noch durch ? R4 höher setzen ? LG Planko Darko

        • Hi Planko Darko,

          aus dem Trafo des 701 kommen 20V, genau wie beim 704. Deshalb muss die Schaltung nicht angepasst werden. Welche Farben haben die LEDs?
          Bist Du sicher, dass Du die Schaltung richtig aufgebaut hast?

          Grüße
          Norman

          • Hi,Norman
            Schaltung denke ist schon richtig.Einzige Unterschied ist beim 4700 Ohm Widerstand hab ich nur 5k gehabt.Habe mit blauen und grünen LED probiert.Denke ich habe mich nicht richtig ausgedrückt.Bei Original Glimmlampe sehe ich zwischen stehenden Balken leere Stelle die ca. 4 Balken breite hat ,beim LED Strobo stehen die Balken genauso und Pitch funktioniert genauso ich sehe aber alle 4 Balken die stehen .Bild verbesert sich mit milchigen Streuscheibe.Denke werde noch Lichtstärke von LED,s reduzieren. Hofe hab richtig erklärt. Trafo ist original von 721 Dual.
            Danke
            Lg Darko Planko

          • Hallo Planko Darko,

            so wie Du es beschreibst, scheint die Schaltung zu funktionieren. Wenn Du ein Oszilloskop hast, kannst du dir die Spannung an den LEDs mal ansehen.
            Die LEDs sollten wirklich nicht so hell sein und einen großen Abstrahlwinkel haben. Meine haben 40mcd und 60°.

            Grüße
            Norman

  15. Hallo Norman,
    ich bin völlig begeistert von Deiner Schaltung und würde sie gerne für meinen Sony PS-X4 nachbauen. Mein Problem ist allerdings, daß der Sony eine Blinkfrequenz von 120 Hz benötigt. Ist das Realisierbar?

    Gruß
    Hans – Peter

    • Hallo Peter,

      leider geht das beim Sony PS-X4 nicht so leicht. Meine Schaltung erzeugt die 100Hz Blinkfrequenz aus der Netzfrequenz. Diese ist fix 50Hz. Bei deinem Sony wird die Blinkfrequenz mit einem Quarz erzeugt. Da steckt eine komplett andere Schaltung dahinter.
      Aus Pin 6 von IC4 kommt das 120Hz Signal raus. Hiermit könnte man einen Transistor ansteuern, der wiederum eine LED blinken lässt.

      Funktioniert Dein Stroboskop nicht mehr?

      Grüße
      Norman

      • Nein, das Stroboskop ist ziemlich tot. da hat mal jemand dran rumgelötet, der Transistor, der anscheinend die Lampe blinken lässt war nicht mehr vorhanden und die Lampe wurde mit Gleichstrom befeuert, was natürlich keinen Sinn macht. Bei dem Transistor handelte es sich um einen 2SC926A. Diesen gibt es wohl nicht mehr. Der Ersatztyp wäre laut Vergleichsliste ein BF420A. Auch dieser ließ sich bis jetzt nicht auftreiben. Ein BF420 tut es leider nicht. Habe ich probiert, die Lampe bleibt tot.ich weiß nicht, ob du den Schaltplan hast, laut diesem sollte an der Lampe auf einer Seite 154V und auf der anderen 62V anliegen. Letztere sollten demnach auch am Collector des 2SC926A liegen. leider Fehlanzeige, die 62V fehlen.

        • Hallo Hans-Peter,

          ich würde versuchen, die Schaltung wieder zu reparieren. Laut meiner Vergleichsliste passen BF422, BF483, 2SC3467…68 und 2SC3672. Die gibt es nicht mehr bei Conrad oder RS.
          Ich denke, dass an dieser Stelle die genauen Werte nicht so wichtig sind. Der 2SC926A hat Uce=210V und Ic=30mA. Der neue Transistor sollte gleich oder besser sein. Der Rest der Schaltung sieht ziemlich einfach aus.

          Grüße Norman

          • Läuft wieder mein Sony. Danke für die Hilfestellung. SN7400N war defekt, läuft nun auch mit BF420 als Ersatz für den 2SC926A. Aber nun hätte ich die Neonlampe doch gerne durch eine blaue LED ersetzt. Reicht da eine LED und ein Vorwiderstand?

          • Hallo Hans-Peter,

            theoretisch würde das gehen. Du musst die Spannung messen, die an C106 anliegt und damit den Vorwiderstand berechnen. Aber bedenke, dass an diesem Widerstand dann mehrere Watt Leistung verbraten werden. Der wird also richtig warm. Ich würde daher die LED über eine geringere Spannung betreiben. Die 14V an C104 bieten sich hier förmlich an…

            Grüße Norman

          • Okay, werde ich mal ordern. Ich vermute aber auch, daß das IC defekt sein könnte. Die 0,17V liegen dort nicht an Pin 6 an und ich messe dort gegen Masse fast 0 ohm. Das wundert mich ein wenig. Pin 6 geht ja direkt an die Basis vom 2SC926A. dort sollte ja auch das 120Hz Signal ankommen. leider hat mein Oszilloskop die Flügel gestreckt.

  16. Hallo Norman, mein Sohn hat sich auch einen 704 gekauft, an dem sicherlich auch noch etwas gemacht werden muss. Auch das Strobo funktioniert wohl nicht mehr richtig. Daher werde ich mit ihm dort deine Lösung mit dem Ersatzprint nachbauen. Noch eine kurze andere Frage zu deinem 704: Man kann auf der Platine für die Motorsteuerung erkennen, dass dort keine Tantals mehr drauf sind. Hast du sie getauscht oder war das schon immer so? Was ist jetzt dort genau verbaut? WIMA MKS oder MKP mit RM 5mm? Vorab vielen Dank. Gruß Andreas

  17. Hallo Jörn und für alle die diese tolle Stroboskop nachbauen wollen. Da das Strobo bei mir zuerst noch nicht so ganz scharf war, habe ich mal ein wenig mit LtSpice gespielt. Ich habe den Widerstand R2 von 2200 auf 7500 Ohm erhöht, was die gesamten Zähne auf die Hälfte schmaler macht. Zudem habe ich den R4 komplett rausgenommen. Was dann passiert, ist dass die Zähne zusätzlich ganz spitz werden. Es erhöht sich zwar der Spitzenstrom an den LED, der resultierende Strom je Periode erhöht sich dennoch nicht. Ich habe das gebaut, und das Strobo ist so gestochen scharf, dass man an den Warzen keinen Unterschied zum stehenden Plattenteller sieht. Leider kann ich hier keine Fotos senden. Ich danke Jörn für den tollen Artikel, das ist eine ganz ganz feine Sache!

    • Hallo Florian,

      vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich habe mir die Simulation mit Deinen Werten noch mal angesehen. Die Impulsbreite sinkt von 1,2ms auf 0,5ms.
      Wenn man davon ausgeht, dass der Plattenteller einen Durchmesser von 300mm hat, beträgt der Umfang 942mm. Er dreht sich mit 33,3 Umdrehungen pro Minute. Die Markierungen bewegen sich also mit 523mm/s.
      Mit meiner Schaltung legen die Markierungen in 1,2ms etwa 0,6mm zurück. Dies ist was man als Unschärfe sieht.
      Mit deinen Widerstandswerten beträgt diese Unschärfe nur 0,26mm. Das ist mit bloßem Auge fast nicht mehr zu sehen.
      Bleibt abzuwarten, wie die LEDs den höheren Impulsstrom (140 -> 750mA) verkraften. Die grünen aus dem Artikel verkraften 140mA bei 1ms Impulsdauer. Das bedeutet, dass meine Schaltung sie auch schon knapp außerhalb der Spezifikation betreibt.
      Eventuell ist es sinnvoll R4 drin zu lassen und stattdessen hellere LEDs zu verwenden.

      Grüße
      Norman

    • Florian hat mir ein Foto seiner Lösung geschickt. Das sieht sehr gut aus. Die Markierungen sind schön scharf. Vielen Dank dafür! Stroboskop

      Er weist aber darauf hin, dass er noch keine Erfahrungen hat, wie lange die LEDs den höheren Strom vertragen.

      Grüße
      Norman

  18. Hallo.
    Ich möchte kurz eine Alternative vorstellen, die ich bei einem Dual 704 für die defekte Glimmlampe erfolgreich angewendet habe.
    Zwei LEDs in orange habe ich in das Gehäuse der Glimmlampe eingebaut. Die LEDs werden von zwei digitalen Ausgängen eines Arduino Nano angesteuert (1ms Leuchtdauer, anschließend 19ms Pause). Damit entsteht ein extrem scharfes Bild der Markierungen am Plattenteller. Der Arduino erhält seine 5V-Versorgungsspannung von einer Konstantspannungsschaltung, die ihrerseits die Spannung vom Netzteil der Steuerplatine (28V Gleichspannung am Elko) erhält. Finanzieller Aufwand ca. 15€.
    P.S.: Der zeitliche Versatz der beiden Digitalausgänge am Arduino ist mit 2us vernachlässigbar.
    Freundlicher Gruß,
    Dieter Hampe

    • Hallo Dieter,

      das ist eine interessante Lösung. Vor allem ist sie unabhängig von der Versorgungsspannung. Sie ließe sich sogar so anpassen, dass ein Teller ohne 45 Markierung bei dieser Geschwindigkeit auch richtig anzeigen könnte.
      Hast Du dafür die PWM Möglichkeit des Arduino genutzt?

      Grüße
      Norman

      • Hallo Norman.
        Ich nutze nur die Digitalausgänge des Arduino, daher keine PWM (die meines Wissens für die analogen Ausgänge genutzt wird).
        Freundlicher Gruß,
        Dieter

  19. Das ist alles an Code:

    void setup() {
    pinMode(5, OUTPUT);
    pinMode(6, OUTPUT);
    }

    void loop()
    {
    digitalWrite(6, HIGH);
    digitalWrite(5, HIGH);
    delay(1);
    digitalWrite(6, LOW);
    digitalWrite(5, LOW);
    delay(19);
    }

  20. Hallo Norman,
    das ist eine gute Idee.

    Warum ich 20ms gewählt habe: Die Frequenz für die Glimmlampe im 704 wird von der Netzfrequenz von 50 Hertz abgeleitet. Das entspricht einer Periodendauer von 20ms. Ich bin erst davon ausgegangen, dass die LED immer nur eine Halbwelle der Netzfrequenz leuchten soll. Das funktionierte zwar, ergab aber ein sehr verwaschenes Bild. Erst als ich die Leuchtdauer verringerte, wurde das Bild schärfer.

    Eigentlich müsste man die Anzahl der Zähne am Plattentellerrand zählen, mit 33,33 multiplizieren und durch 60 teilen und damit die Zeit berechnen, die zwischen zwei Zähnen vergeht, wenn diese an dem Stroboskop vorbeiziehen. Dann könnte man diese Zeit in das Arduino-Programm übernehmen und würde die maximal mögliche Anzahl von Zähnen mit der LED beleuchten.

    Im Moment gebe ich mich aber mit der erreichten Qualität zufrieden. :)

    Tschüss,
    Dieter

    • Hallo Gerhard,
      ich denke, es geht bei der Anfrage nicht um meine Lösung mit dem Arduino. Und es hat ja auch schon eine Antwort gegeben.
      Dies nur um Deine Anfrage an mich nicht unbeantwortet zu lassen.
      Viel Erfolg beim Aufbau.
      Freundlicher Gruß,
      Dieter

  21. Hallo Normen,
    deine Schaltung für den 708 habe ich versucht zu simulieren, um LTspice zu versuchen. Ich bekomme allerdings alle 20ms den Impuls an der LED, und nicht alle 10ms. Habe ich in meinem Plan einen Fehler obwohl er mit deinem Plan identisch ist. Für die LEDs habe ich welche mit 5V aus der LTSpice Liste ausgesucht, ich denke daran kann es nicht liegen.
    Bei meinem Dual 604 liegt eine Spannung von 16.5V an.
    Gruß Gerhard

    • Erledigt, habe den Fehler meinerseits gefunden. Eine Diode war an einer falschen Stelle gesetzt. Jetzt habe ich alle 10ms den Impuls. Man sollte schon richtig hinschauen.
      Gruß Gerhard

  22. Hallo Norman,
    erstmal ganz dickes Log an dich über diese vielen Infos und Lösungen! Ich bin begeistert.
    Die Arduino Lsg ist ja eigentlich einfach und vielleicht gut, aber viele Arduino Schaltungen nutzen keinen Quarz (z.B. UNO R3) und haben da große Toleranzen und Temperaturabhängigkeiten im Takt, welcher ja die Zeit = 100Hz steuert. Womöglich reicht ja selbst die Ungenauigkeit der günstigen Taktgeber aus und es muss ja nicht ein Quarz sein. Die 50 Hz selber ist ja auch nicht so genau (49,7 bis 50,2 Hz). Da es jedoch ein Referenzsignal für die Schallplattensignale ist, würde ich gerne wissen, wie „ungenau“ darf denn aus HiFi Anforderungen dieses Referenzsignal sein?
    Im Grunde versuche ich entscheiden, ob ein Arduino ein Quarz zur Taktsignal benötigt, oder nicht. Wenn ich die Netzschwankungen sehe, dann ist vielleicht ein Arduino mit Quarz auf jeden Fall sehr viel präziser.

    Ein Versuch: Wo und bei welcher Frequenz wäre ein Abweichung von 50Hz der Worst-Case? Ort müßte relativ egal sein, da die Rille entsprechend schon bei der Aufnahme so eingestellt war. 50 zu 50,2 entspricht 0,4%
    Vermutlich würde ein aufgenommener 1kHz Ton dann 0,4% zu langsam abgespielt und mit 9996 Hz wieder gegeben. Klingt vernachlässigbar?
    Die internen Oszillatoren von den ATMEGAs (auf vielen Arduinos verbaut) können wohl, was ich so lese, +- 1-2% Abweichung haben. Aber was wäre ein Grenzwert aus HiFi Sicht?
    Viele Grüße
    Dietmar

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